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Traumatisierung

Häufig ergibt sich das Thema Traumatisierung erst im Laufe einer Therapie wegen Essstörungen, Depressionen, Ängsten u.a.

Die Erinnerungen an das Erlebte – ob sexueller Missbrauch, körperliche oder seelische Gewalt – brauchen ihre Zeit, um an die Oberfläche zu kommen und ins Bewusstsein zu dringen.

Wenn das innerhalb einer Therapie bei mir geschieht, verändert sich die Therapie zu einer Traumatherapie.

 

Andere Frauen wissen bereits mehr oder weniger deutlich um das, was ihnen widerfahren ist. Sie haben oft neue Enttäuschungen oder sogar Verletzungen bei ihrer Therapiesuche oder ihren Therapieversuchen erlebt, manchmal geradezu eine zweite Traumatisierung.

 

Wesentlich bei der Traumatherapie ist mir die stabile, tragende therapeutische Beziehung. Auf diesem sicheren Boden arbeite ich mit traumatisierten Frauen behutsam und achtsam mit kreativen Methoden. Ein erlebtes Trauma führt oft zur inneren und äußeren Erstarrung, zum Verstummen, zur Abspaltung vom Körper. Wenn eine traumatisierte Frau beginnt, zu malen, mit einfachen Musikinstrumenten zu spielen, ihre Stimme tönen zu lassen, sich zu bewegen, dann kommt sie aus der Erstarrung heraus und erlebt sich wieder als handlungsfähig. Ihre verschütteten inneren Energien werden wieder aktiviert. Über die kreativen Methoden können neue Erfahrungen von Kraft, Abgrenzung, Wut, Sicherheit, Schutz, Trost u.a. im Körper real erlebt werden. Diese neuen und stärkenden Erfahrungen sind das eigentlich Heilende.

 

Wenn – vor allem sexuell missbrauchte – traumatisierte Frauen in einer Beziehung leben, kann das für beide Partner/innen immens belastend sein. Oft kann es für das Paar sehr hilfreich sein, in die Einzeltherapie auch Paartherapiestunden einzubauen, was ich gerne anbiete.



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